t.group Freizeit 2017

Die t.group-Freizeit fand vom 19.08.-26.08.17 mit 22 Jugendlichen, 8 Mitarbeitern und der kleinen Mila Sophie Trunk in der Hütte „Schwandalpe“ in Riezlern im Kleinwalsertal/Österreich statt. Das allerbeste und selbstgemachte Essen bekamen wir von Julia Trunk, Ellen Schimpchen und Denise Karpowski täglich serviert. Wir sind ihnen sehr dankbar für die sehr gute Verpflegung. Der absolute Höhepunkt war ein „tiefsinniges“ Fünf-Gänge-Menü, das den letzten Abend krönte, an dem wir uns in der vorgeschriebenen Farbe anzogen. Denn das Thema der Freizeit war „Farbe bekennen – Farbe bekommen“. Es ging um unser Bekennen des Herrn Jesus vor den Menschen. Dazu betrachteten wir Personen der Bibel, die Farbe bekannten (Noah, Josef, Elia, Jonathan und Daniel). Sehr einprägsam blieben uns die Andachten über Versuchung, Egoismus-Altruismus, Götzen und Farbe bekennen in Politik, Gesellschaft und Gemeinde. Nach unserer Ankunft war eins der ersten Kommentare zu unsere Hütte: „Die ist aber klein.“ Jedoch überraschte es uns, zu sehen, wie gemütlich und urig sie ist. Bei einem Geländespiel erkundeten wir unsere nähere Umgebung. Tagsüber unternahmen wir Ausflüge, wie z.B.eine Wanderung an der Breitachklamm entlang. Auch ein Abstecher zur Söllereck-Rodel-Bahn oder zu einem gemütlichen Nachmittag am See, zu einem Staudamm-Bauen im Bach oder einfach nur Karten-Spielen gehörten dazu. Aber die eindrucksvollsten Erlebnisse waren die Besteigung der Kanzelwand und einige wagten sich auf den abenteuerlichen Aufstieg zum Gipfel des Ifen. Die Abende waren erfüllt mit viel Spaß bei Wettspielen, in denen die Mädchen gegen Jungs antraten. Es ging sehr lustig zu beim Eierlauf, Orangen-Stirn-Staffellauf, Luftballon-Zertreten und Einigem mehr. Die gewonnenen Süßigkeiten wurden aber geschwisterlich geteilt. An einem Beziehungs-Theater-Abend stellten wir Situationen dar, die wir in einem Gespräch hinterher reflektierten. Eine Woche ohne Handy – ließ uns viel besser und mehr einander kennenlernen. Denn anstelle der digitalen Kommunikation gab es die direkte oder Brief-Kommunikation. Zusammenfassend nehmen wir aus dieser Freizeit den Ansporn mit zu prüfen, wie und ob wir im Alltag „Farbe bekennen“ und dass wir uns mit Gottes Hilfe verändern lassen.

Aurelia Gestigkeit