Jungschartag 2017

Frauentag, Männertag, Seniorentag und Jugendtag - bewährte Highlights auf der LaHö. Was bisher noch fehlte war ein Tag für Kinder. Und so fand am 1. April der erste Jungschartag statt. Bei der Planung dieses Tages waren wir gespannt und voller Vorfreude, wie dieses Angebot angenommen werden würde - wir wurden nicht enttäuscht.

Unser Thema „ Als Jesus seinen Zug verpasste…“ hatte schon im Vorfeld für Spannung gesorgt und hier und da zerbrach man sich den Kopf darüber, welche biblische Geschichte wohl dahinter stecken könnte. Auch die Jungscharler grübelten fleißig, bis wir schließlich des Rätsels Lösung bekannt gaben: Unser Thema war der 12 jährige Jesus im Tempel und der verpasste Zug war nicht etwa eine Eisenbahn, sondern der Zug der Heimreisenden zurück nach Nazareth.

Mit 110 Kindern begann unser Tag um 10 Uhr mit Lobpreis, Spielen, Andacht und einer kurzen Vertiefung in den Kleingruppen. Gemeinsam überlegten wir, was an diesem Jungen Jesus so gar nicht normal war. Nach dem Mittagessen konnten sich die Kinder zwischen verschiedenen Angeboten entscheiden: Da gab es bei wunderschönem Frühlingswetter ein Geländespiel – natürlich zum Thema Eisenbahn. Die Gruppen mussten hier verschiedene Aufträge erfüllen und „Personen“ transportieren.

Außerdem hatten die Kinder die Möglichkeit, in der Kreativwerkstatt kleine Züge oder Mobiles zu basteln, am großen Eisenbahnposter mit zu malen oder Eisenbahnkekse zu backen. Und schließlich wurde der kleine Saal zum Spielzimmer, wo Straxbahn, Bausteine, Playmobil und Duploeisenbahn bereitstanden und die Kinder nach Herzenslust drauflos bauen konnten. Um 14 Uhr kamen wir alle wieder im kleinen Saal zusammen und hörten von der besonderen Beziehung, die der zwölfjährige Jesus zu seinen irdischen Eltern pflegte, wie er, der Sohn Gottes, ihnen gehorsam war.  

Im Anschluss daran hatten wir Gelegenheit uns bei Apfelschnitzen, Knoppers und Tee zu stärken. Danach war es auch schon Zeit für den letzten Teil unseres Jungschartages. Einer ganzen Reihe von Zugspielen, die wir in unseren bewährten Kleingruppen im kleinen Saal spielten.

Am Ende dieses erfüllten Tages sind wir Gott von ganzem Herzen dankbar für alle Bewahrung und allen Segen und wir danken den treuen Mitarbeitern, die diesen Tag möglich gemacht haben.

Sophie Müller