Frauentag 2015

Auch dieses Jahr lockte der Frauentag über 600 Frauen auf die LaHö - eine bunt  gemischte Schar aus allen Altersgruppen. Diese ließ sich auch nicht durch die winter-lichen Verhältnisse abhalten, es war klar, den Tag, der unter dem Thema stand “Weiter Horizont - Leben mit seiner Sicht“ wollte man (Frau) auf keinen Fall  verpassen.  Das über-raschte überhaupt nicht, standen doch als Referentinnen die Autorin und  Rednerin Noor van Haaften , Elisabeth Mittelstädt, Gründerin der Zeitschrift Lydia, sowie die Künstlerin Sefora Nelson auf dem Programm.

Nach den ersten fröhlichen Begegnungen auf dem Weg zum Vortragssaal, führte ein Violinstück von Peter Chroust zur Stille. Susanne Schäfer hieß uns alle herzlich Willkommen und moderierte gekonnt und wohltuend diesen Tag.

Erfrischend ehrlich, mit viel Humor und doch voll Tiefgang, erzählte Sefora Nelson von herausfordernden Lebenssituationen und ihren Erfahrungen mit Gott. Sie lenkte unsere Herzen mit weichen, innigen Tönen auf Jesus hin. Ihre Lieder, die sie selbst am Klavier begleitete, forderten auf, Gottes Gegenwart zu suchen und ihn in das eigene Lebenshaus zu bitten, damit er unsere Grenzen sprengt. Mit ihrer wunderbaren Stimme sang sich Sefora Nelson schnell in die Herzen der Frauen.

In ihren beiden Vortragseinheiten nahm uns Noor van Haaften mit hinein in Geschichten aus der Bibel. Am Morgen malte sie uns das Leben der gebückten Frau aus Luk.13 vor Augen, die aus ihrem Blickwinkel nur den Staub und Dreck sehen konnte, der an ihren Füßen klebte. Welche Horizonterweiterung erlebte diese Frau, als Jesus sie aufrichtete und ihr eine völlig neue Perspektive schenkte.
Ein logistisches Meisterwerk war das folgende Mittagessen, das von vielen, liebevollen Händen zubereitet war und serviert wurde. Unglaublich, es konnten tatsächlich 500 Frauen dieses Angebot nutzen.
Angeregte Unterhaltungen, Gelächter und der Kaffee durften natürlich auch an diesem Frauentag nicht fehlen. Die kurze Mittagspause wurde aber auch genutzt, um die Bücher- und CD-Tische zu besuchen und manche Frau hat sich mit neuen Schätzen eingedeckt.

Am Nachmittag ließ uns Elisabeth Mittelstädt an ihrem Leben in der Nachfolge Jesu teilhaben. Sie zeigte uns den Gott, der uns liebevoll zublinzelt und uns nicht in der Grube liegen lässt, sondern uns zum Segen setzen will.

Von Noor van Haaften wurden wir zuletzt ermutigt, wach zu bleiben und nach Jesus auszuschauen (so wie Hannah und Simeon Luk.2, 25ff) und IHN in unserem Leben zu erwarten.

Für mich war dieser Tage ein großes Geschenk und ich konnte das liebevolle Zublinzeln von Gott nicht übersehen. Danke !!

Helen Gros